Woher stammt die Papaya?

Die Papaya stammt aus Südamerika und kommt in ihrer Wildform im südlichen Mexiko bis Costa Rica vor. Sie wächst an einem Baum, dem Papayabaum oder auch Melonenbaum genannt.

Ihren Namen bekam die Papaya durch die Arawak-Indianer, die in Mittelamerika ansässig waren. Lange vor Kolumbus, begannen die Indios damit die Früchte zu kultivieren. Es wird vermutet, dass der Name auf das Wort "ababai" zurückgeht, welches in der Sprache der Arawak-Indianer so viel wie "Baum der Gesundheit" bedeutete. 

Es ist belegt, dass im 16.Jahrhundert die spanischen Seefahrer die Frucht für sich entdeckten und begannen, diese auf den Antillen und Philippinen anzubauen. Damit war der Grundstein für die Verbreitung der Frucht gelegt. Bis heute wird sie weltweit in subtropischen und tropischen Regionen angebaut, wie zum Beispiel Mittel- und Südamerika, Indien, der Elfenbeinküste oder Australien. 

Wissenswertes über die Frucht

Die ovale Frucht erinnert mit der Form und ihrem Aussehen einer Melone. Auch das Fruchtfleisch, welches ebenso wasserreich und erfrischend ist, hat eine gewisse Ähnlichkeit. Daher nennt man die Papaya auch Baummelone

Unter den weit über 50 verschiedenen Sorten können die Früchte eine Länge von bis zu 45 cm erreichen, sowie einen stattlichen Durchmesser von bis zu 30 cm. Die größten Früchte können sogar bis zu 6 bis 9 Kilo schwer werden. Also wirkliche "Riesen-Früchte". 

Bei uns kommen jedoch meist die kleineren und handlicheren Exemplare in den Handel. 

Das Fruchtfleisch kann je nach Sorte blass gelb, goldgelb oder lachsrot sein. Es schmeckt in reifem Zustand sehr süß, mild und saftig. Eine Mischung zwischen einer Melone und einer Aprikose.